Chiropraktik und Chiro-Faszien-Praktik®
Keine Dynamik ohne Statik!
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In meinem Alltag bin ich schon häufig in Situationen gekommen, in denen eine Bewegung eine Gelenkblockade provoziert hat. Diese waren als minimal bis stark schmerzhaft einzuordnen, sodass ich mich kaum bewegen konnte! Mich hat es ausgesprochen begeistert, wie schnell ich nach einer Korrektur von Gewebe und Gelenkachsen, sowie Aktivierung des Nervensystems, wieder voll einsatzfähig war! Daraus wuchs mein Wunsch ebensolche Fertigkeiten zu erlernen um möglichst vielen Menschen damit helfen zu können.
Die Chiropraktik ist eine Teildisziplin der manuellen Medizin mit präventivem, kurativem und rehabilitativem Charakter. Der Begriff setzt sich aus den Teilen cheir (griech. Hand) und pratein (griech. Behandeln) zusammen und bedeutet „Behandlung mit der Hand“. Die Hand stellt ein ideales therapeutisches Instrument dar. Sowohl ihre Form als auch die Oberflächenbeschaffenheit mit Höhen und Tiefen, von weichen bis festen Bereichen, sowie den mehrgelenkigen Fingern eignen sich hervorragend für die chiropraktische Diagnostik und Therapie.
Wie bei jeder therapeutischen Maßnahme beginnt die Behandlung mit einer Anamnese in verbaler und praktischer Form. In meiner Diagnostik lege ich großen Wert auf biomechanische und neurophysiologische Prinzipien, da bildgebende Verfahren trotz vorliegender Symptome häufig keine Wirbelblockaden anzeigen. Ebenso sind sichtbare Gelenkbefunde nicht zwangsläufig schmerzhaft bzw. ursächlich für die Symptome. Mittels klinisch-orthopädisch-neurophysiologischen Testungen (Schmerzprovokation u.a.) überprüfe ich zu Ihrer Sicherheit zunächst, ob Sie als Patient für eine chiropraktische Intervention geeignet sind und wo potenzielle Störquellen sitzen.
Bitte beachten Sie dafür die entsprechende Patienteninformation im Downloadbereich!
Mithilfe der Chiropraktik können Beschwerdebilder unterschiedlichster Art verbessert bis gelöst werden. Das können beispielsweise (schmerzhafte) Einschränkungen des Bewegungsapparates, Atmungsbeschwerden, Infektneigung, Verdauungsbeschwerden oder auch Funktionseinschränkungen von Organen sein. Oberstes Ziel ist es die körperliche Funktionsfähigkeit, den Fluss der Nervenenergie und die Selbstheilungskräfte zu verbessern und/oder voll wiederherzustellen.
Strukturprobleme, wie angeborene Längenunterschiede der Knochen oder durch Unfälle verursachte Differenzen lassen sich nicht chiropraktisch beheben!
Funktionelle Gelenkfehlstellungen können durch Traumata oder Fehlbeanspruchung entstehen. Daraus resultiert eine veränderte Körperstatik. Der Mensch ist jedoch so intelligent gebaut, dass umgehend Verkettungsmechanismen in Gang gesetzt werden, damit der aufrechte Gang ermöglicht und der Kopf mit seinem Sehapparat sowie Gleichgewichtssinn in der Waage gehalten wird. Dies wird durch die kompensierende Neuausrichtung der umliegenden Gelenke erzwungen. Spätestens in der Wirbelsäule kommen diese Ausgleichsmechanismen zum Tragen. Die Folgen einer veränderten Körperstatik sind mannigfaltig. Zunächst sorgt die Spannungsveränderung in der Gelenkkapsel über Mechanorezeptoren für eine Aktivierung des Nervensystems, wodurch es gelenknah zur Tonusveränderung der Muskulatur (Schutzspannung) kommt. Jeder Betroffene kennt es: Die Einnahme einer Schonhaltung zur Schmerzminderung erzwingt Fehlbewegungen der Gelenke. Je länger der Zustand anhält, desto länger die Verkettung von Blockaden, Gegenblockaden und kompensatorischen Hypermobilitäten. Dabei darf nicht vergessen werden, dass passive Strukturen ebenfalls in Mitleidenschaft geraten. Der Prozess ist wie ein Teufelskreislauf zu betrachten, der sich ohne Behandlung über den ganzen Körper hinweg ausbreiten kann.
Was sich zunächst als Druck, Zug oder Schmerz äußert, kann sich im Laufe der Zeit chronifizieren und zu umfassenderen Symptomen führen, die man initial nicht mit der Ursache in Verbindung bringt. Vegetative und psycho-emotionale Beschwerden, z.B. Panikattacken, können in einer verschobenen Körperstatik begründet sein.
Meine Vorgehensweise in der Behandlung ist immer am Wohlbefinden des Patienten orientiert. Eine chiropraktische Behandlung soll schmerzfrei und erleichternd sein. Wichtig dafür sind die präzise Positionierung vom Therapeuten, die sensitive endgradige Einstellung des Patienten, sowie korrekte Impulsrichtung. Mit der sogenannten „HVLA-Methode“ (high velocity, low amplitude) können Gelenke wieder zurück in ihre Ursprungsposition gebracht werde. Dieser Hochgeschwindigkeitsminimalimpuls ist nur dann zielführend, wenn die beschriebene Voreinstellung optimal ist und er im Moment der maximalen Entspannung gesetzt wird, z.B. am Ende einer Ausatmung.
Die Chiro-Faszien-Praktik® setze ich bevorzugt ein um den Körper wieder in Balance zu bringen. Diese erweitert die Mobilisationen der Chiropraktik um Weichteiltechniken. Faszien, Muskeln und Gelenke werden hier unter Berücksichtigung der Organe, Nerven- und Gefäßverläufe, gleichzeitig und gleichberechtigt betrachtet. Es werden nicht nur Symptome behandelt, sondern der Mensch an sich in seiner Gesamtheit. Die vom Nervensystem veranlasste Schutzspannung der Muskulatur um Gelenkfehlstellungen herum verhindert oftmals die korrigierende Mobilisation. Durch punktuelles oder flächiges Halten, Drücken, Kneten, Schieben, Rollen, Dehnen, Vibrieren und Ziehen erfahren Faszien, Muskeln und Ligamente zusätzliche Durchblutung und Lockerung, wodurch die Selbstheilungskräfte des Körpers zusätzlich aktiviert werden.
Mein Ziel ist, dass es Ihnen nach jeder Behandlung besser geht und Ihr Körper, an maximaler Stabilität gewinnt. Denn nur so macht das Leben Freude! Nur so können auch die gesundheitsfördernden Eigenschaften von Sport und Bewegung auf Sie einwirken!
Links:
Patienteninformationen Chiropraktik/ Chiro-Faszien-Praktik®
Behandlungsvertrag Chiropraktik/ Chiro-Faszien-Praktik®