Schwerpunkte

Naturheilkunde und Ernährungswissenschaft aus einer Hand.

Chiropraktik und Chiro-Faszien-Praktik®

Keine Dynamik ohne Statik!

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In meinem Alltag bin ich schon häufig in Situationen gekommen, in denen eine Bewegung eine Gelenkblockade provoziert hat. Diese waren als minimal bis stark schmerzhaft einzuordnen, sodass ich mich kaum bewegen konnte! Mich hat es ausgesprochen begeistert, wie schnell ich nach einer Korrektur von Gewebe und Gelenkachsen, sowie Aktivierung des Nervensystems, wieder voll einsatzfähig war! Daraus wuchs mein Wunsch ebensolche Fertigkeiten zu erlernen um möglichst vielen Menschen damit helfen zu können.

Die Chiropraktik ist eine Teildisziplin der manuellen Medizin mit präventivem, kurativem und rehabilitativem Charakter. Der Begriff setzt sich aus den Teilen cheir (griech. Hand) und pratein (griech. Behandeln) zusammen und bedeutet „Behandlung mit der Hand“. Die Hand stellt ein ideales therapeutisches Instrument dar. Sowohl ihre Form als auch die Oberflächenbeschaffenheit mit Höhen und Tiefen, von weichen bis festen Bereichen, sowie den mehrgelenkigen Fingern eignen sich hervorragend für die chiropraktische Diagnostik und Therapie.

Wie bei jeder therapeutischen Maßnahme beginnt die Behandlung mit einer Anamnese in verbaler und praktischer Form. In meiner Diagnostik lege ich großen Wert auf biomechanische und neurophysiologische Prinzipien, da bildgebende Verfahren trotz vorliegender Symptome häufig keine Wirbelblockaden anzeigen. Ebenso sind sichtbare Gelenkbefunde nicht zwangsläufig schmerzhaft bzw. ursächlich für die Symptome. Mittels klinisch-orthopädisch-neurophysiologischen Testungen (Schmerzprovokation u.a.) überprüfe ich zu Ihrer Sicherheit zunächst, ob Sie als Patient für eine chiropraktische Intervention geeignet sind und wo potenzielle Störquellen sitzen.

Bitte beachten Sie dafür die entsprechende Patienteninformation im Downloadbereich!

Mithilfe der Chiropraktik können Beschwerdebilder unterschiedlichster Art verbessert bis gelöst werden. Das können beispielsweise (schmerzhafte) Einschränkungen des Bewegungsapparates, Atmungsbeschwerden, Infektneigung, Verdauungsbeschwerden oder auch Funktionseinschränkungen von Organen sein. Oberstes Ziel ist es die körperliche Funktionsfähigkeit, den Fluss der Nervenenergie und die Selbstheilungskräfte zu verbessern und/oder voll wiederherzustellen.

Strukturprobleme, wie angeborene Längenunterschiede der Knochen oder durch Unfälle verursachte Differenzen lassen sich nicht chiropraktisch beheben!

Funktionelle Gelenkfehlstellungen können durch Traumata oder Fehlbeanspruchung entstehen. Daraus resultiert eine veränderte Körperstatik. Der Mensch ist jedoch so intelligent gebaut, dass umgehend Verkettungsmechanismen in Gang gesetzt werden, damit der aufrechte Gang ermöglicht und der Kopf mit seinem Sehapparat sowie Gleichgewichtssinn in der Waage gehalten wird. Dies wird durch die kompensierende Neuausrichtung der umliegenden Gelenke erzwungen. Spätestens in der Wirbelsäule kommen diese Ausgleichsmechanismen zum Tragen. Die Folgen einer veränderten Körperstatik sind mannigfaltig. Zunächst sorgt die Spannungsveränderung in der Gelenkkapsel über Mechanorezeptoren für eine Aktivierung des Nervensystems, wodurch es gelenknah zur Tonusveränderung der Muskulatur (Schutzspannung) kommt. Jeder Betroffene kennt es: Die Einnahme einer Schonhaltung zur Schmerzminderung erzwingt Fehlbewegungen der Gelenke. Je länger der Zustand anhält, desto länger die Verkettung von Blockaden, Gegenblockaden und kompensatorischen Hypermobilitäten. Dabei darf nicht vergessen werden, dass passive Strukturen ebenfalls in Mitleidenschaft geraten. Der Prozess ist wie ein Teufelskreislauf zu betrachten, der sich ohne Behandlung über den ganzen Körper hinweg ausbreiten kann.

Was sich zunächst als Druck, Zug oder Schmerz äußert, kann sich im Laufe der Zeit chronifizieren und zu umfassenderen Symptomen führen, die man initial nicht mit der Ursache in Verbindung bringt. Vegetative und psycho-emotionale Beschwerden, z.B. Panikattacken, können in einer verschobenen Körperstatik begründet sein.

Meine Vorgehensweise in der Behandlung ist immer am Wohlbefinden des Patienten orientiert. Eine chiropraktische Behandlung soll schmerzfrei und erleichternd sein. Wichtig dafür sind die präzise Positionierung vom Therapeuten, die sensitive endgradige Einstellung des Patienten, sowie korrekte Impulsrichtung. Mit der sogenannten „HVLA-Methode“ (high velocity, low amplitude) können Gelenke wieder zurück in ihre Ursprungsposition gebracht werde. Dieser Hochgeschwindigkeitsminimalimpuls ist nur dann zielführend, wenn die beschriebene Voreinstellung optimal ist und er im Moment der maximalen Entspannung gesetzt wird, z.B. am Ende einer Ausatmung.

Die Chiro-Faszien-Praktik® setze ich bevorzugt ein um den Körper wieder in Balance zu bringen. Diese erweitert die Mobilisationen der Chiropraktik um Weichteiltechniken. Faszien, Muskeln und Gelenke werden hier unter Berücksichtigung der Organe, Nerven- und Gefäßverläufe, gleichzeitig und gleichberechtigt betrachtet. Es werden nicht nur Symptome behandelt, sondern der Mensch an sich in seiner Gesamtheit. Die vom Nervensystem veranlasste Schutzspannung der Muskulatur um Gelenkfehlstellungen herum verhindert oftmals die korrigierende Mobilisation. Durch punktuelles oder flächiges Halten, Drücken, Kneten, Schieben, Rollen, Dehnen, Vibrieren und Ziehen erfahren Faszien, Muskeln und Ligamente zusätzliche Durchblutung und Lockerung, wodurch die Selbstheilungskräfte des Körpers zusätzlich aktiviert werden.

Mein Ziel ist, dass es Ihnen nach jeder Behandlung besser geht und Ihr Körper, an maximaler Stabilität gewinnt. Denn nur so macht das Leben Freude! Nur so können auch die gesundheitsfördernden Eigenschaften von Sport und Bewegung auf Sie einwirken!

Links:

Patienteninformationen Chiropraktik/ Chiro-Faszien-Praktik®

Behandlungsvertrag Chiropraktik/ Chiro-Faszien-Praktik®

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Augendiagnose

Ihr Blick sieht alles, der Blick in Ihren nur Sie!

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Das Auge als unser Sehorgan bereichert uns jeden Tag mit schönen farbenfrohen Bildern – und es kann noch viel mehr!

In der Naturheilkunde stellt die Augendiagnose ein wertvolles, seit Jahrzehnten bestehendes Hinweisdiagnostikum dar, das aus den Beobachtungen von Medizinern, Wissenschaftlern und Heilkundlern hervorgegangen ist. Diese detailgenaue Korrelationsarbeit kann dabei helfen Erklärungen für Beschwerdebilder zu finden. Das ist vor allem dann interessant, wenn mit der modernen Technik keine eindeutigen Erklärungen detektierbar sind.

Vielen ist der Begriff Irisdiagnostik wahrscheinlich bekannt. Das Prinzip der Augendiagnose ist umfassender: Die Augen werden in ihrer Ganzheit betrachtet, sodass neben der Iris und Pupille auch das Umfeld mit einbezogen wird. Dort sind die Konjunktiva und Sklera als umgebende Strukturen des Sehapparates zu nennen. Der Blick ins Auge ist faszinierend! Denn jedes Auge ist wie ein Fingerabdruck persönlich und individuell. Bei mir geht der Augendiagnose immer eine gründliche Anamnese voraus. Ohne Erhebung der Krankengeschichte des Patienten, wird der Blick ins Auge seinem Charakter als Hinweisdiagnostikum nicht gerecht.

Im Zirkel der Iris sind Zeichen und Strukturen zu erkennen, die sich hinsichtlich ihrer Lokalisation, Form, aber auch Pigmentierung differenzieren lassen. Sie sind ausschlaggebend für die Befunderhebung. Zeichen können beispielhaft sein: Helligkeitszeichen, organspezifische Pigmentflecken, Linien, Tophi, Transversen, Wolken, Plaques oder Lakunen. In der Augendiagnose wird der Iris eine Topographie zugeordnet. Man unterteilt dabei die Iris in Felder, die einen bestimmten Organbezug haben. Der ganze menschliche Körper ist darin wiederzufinden.

Aus meiner Sicht kann diese Art der visuellen Diagnostik in vielen Fällen zusätzliche Hinweise zu Grundveranlagung, Stoffwechsellage und möglichen Schwächen im Organismus geben. So können sich z.B. Schwächen im Lymph-, Verdauungs-, Drüsen-, Bindegewebs- und Schleimhautsystem oder Neigungen zu Verkrampfungen, Übersäuerung, Allergien, Nervenschwäche, Rheuma oder Fettstoffwechselstörungen im Auge zeigen. Dabei liefern innen- und außenliegende Strukturen zusätzliche, aufschlussreiche Informationen. Für mein Konzept ist die Augendiagnose ein zentrales Diagnoseverfahren der Naturheilkunde. Sie ist ohne lange Wartezeit auf Ergebnisse, wie bei einer Blutanalyse, praktizierbar und bietet eine Grundlage für direkt umsetzbare Therapieansätze.

Invasive Verfahren

Drück die Bank nur mit vollem Tank!

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In meiner Praxis nutze ich invasive Verfahren, die es ermöglichen dem Organismus unmittelbar und verlustfrei Nährstoffe zur Verfügung zu stellen, oder Selbstregulationsmechanismen zu initiieren. Es gibt vier invasive Wege, die in der Naturheilkunde Anwendung finden: Intrakutane, subkutane, intravenöse und intramuskuläre Injektionen.

Intrakutane Injektionen werden auch Quaddeln genannt. Hierbei werden zum Beispiel Homöopathika, Kochsalzlösung oder leichte Lokalanästhetika in die Haut eingebracht. Denn nicht nur unser Auge, sondern auch andere Regionen unseres Körpers sind über Nervenbahnen mit Organen verbunden. Hierbei handelt es sich um oberflächliche Hautareale, wie z.B. auf dem Rücken. Diese werden Reflexzonen genannt und ermöglichen über das präzise Quaddeln das Erreichen und Entstören von Organen, die Störfelder im Organismus darstellen.

Intravenös, intramuskulär oder subkutan können weitere Wirkstoffe, wie beispielsweise Vitamine verabreicht werden, wobei intravenös in der Anwendung mehr Möglichkeiten bietet, da hierbei auch Mineralstoffe und Aminosäuren infundiert werden können. Bei einer intravenösen Injektion spricht man auch von einer Punktion, da hier gezielt ein venöses Gefäß punktuell erschlossen wird, um eine Blutentnahme, Injektion bzw. Infusion durchzuführen.

Die Anwendung dieser Verfahren bietet aus meiner Sicht weitere entscheidende Vorteile! Und damit möchte ich die Brücke zur orthomolekularen bzw. Nährstoffmedizin schlagen:

Die Einnahme von Kapseln, Pulvern oder Tabletten fällt weg, sodass Menschen mit Schluckbeschwerden, Abneigung dagegen oder Unzuverlässigkeit effektiv geholfen werden kann. Weiterhin wird der First-Pass-Effekt der Leber umgangen, sodass die Wirkstoffe den bedürftigen Zellen komplett und unmittelbar zur Verfügung stehen. Es gibt also weniger Verluste und es lassen sich höhere Wirkstoffkonzentrationen verabreichen. Bei nachgewiesenen Nährstoffmängeln bieten sich invasive Methoden außerdem an, um einen schnellstmöglichen Ausgleich mit Auffüllung der Speicher (je nach Substanz) zu erreichen.

Patienteninformation invasive Verfahren ↗

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Labordiagnostik

Die Suche nach der Unbekannten

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Die Möglichkeit Blut, Stuhl, Urin, Haare, Nägel und Speichel im Labor auf Mangel- oder Überflusszustände hin untersuchen zu können, ist eine Bereicherung für die Arbeit als Heilpraktiker. Hierdurch können spezifisch Schwachstellen im System Mensch gesucht und gefunden werden. Die Labordiagnostik bietet ein valides Fundament für therapeutische Interventionen. Die Komplexität des menschlichen Organismus macht es erforderlich nach einer ersten diagnostischen Bestandsaufnahme weitere Verlaufskontrollen mit einer vollumfänglichen Diagnostik durchzuführen.

In unserem Körpersystem gibt es messbare Regelkreise, die über negative Rückkopplungsmechanismen die Ausschüttung von körpereigenen Stoffen (z.B. Hormone) regulieren. Zum Beispiel die Hypothalamus-Hypohphysen-Achse stellt einen solchen Regelkreis dar. Hypophysäre Hormone werden über den Blutweg zu den Zielorganen transportiert. Sie sind ebenfalls Drüsen (z.B. Nebenniere, Schilddrüse, Gonaden), die spezifische Hormone mit ganz eigenen Wirkungsprofilen sezernieren. Die Bestimmung aller Botenstoffe fand früher nur über eine Blutuntersuchung statt. Mit der Entwicklung der Laboranalytik ist es heute möglich, auch in Urin und Speichel Hormone oder deren Abbauprodukte bestimmen zu können. Die Forschungen um das Thema Darm, Mikrobiom und Mikroökologie sind in den letzten Jahren ebenfalls weit fortgeschritten. Aktuelle Forschungsergebnisse lassen den Schluss zu, dass der Darm im Mittelpunkt der menschlichen Gesundheit steht. Er wird daher aufgrund seiner Verbindung mit dem Nervensystem auch als „Bauchhirn“ bezeichnet.

Waren es früher eher einfache Regelkreise, die in Diagnostik und Therapie beachtet worden sind, ist das ganzheitliche Verständnis der Zusammengehörigkeit unserer Körperstrukturen stark gewachsen. Beispielsweise beschreiben die Psycho-Neuro-Immunologie, Psycho-Neuro-Endokrinologie, sowie Psycho-Neuro-Immuno-Endokrinologie die gegenseitigen Einflüsse von Psyche, Nervensystem, Immunsystem und Hormonhaushalt aufeinander. Die Darm-Hirn- und Darm-Schilddrüsen-Achse sind zwei Verbindungen, die die Darmgesundheit in den Vordergrund stellen. Die aufgeführten Funktionsnetze zeigen exemplarisch auf, wie schön unser Körper aufeinander abgestimmt ist und dass mithilfe einer gut durchdachten Diagnostik die Ursachensuche unwahrscheinlich vieler Erkrankungen sehr gut möglich ist! Vor allem wenn unterschwellige Prozesse, wie Entzündungen oder Immunsystemaktivierungen bestehen, die unser Körper chamäleonartig, verdeckt und mit wechselhaften Symptombildern nach außen trägt, ist das Labor ein dankbares Instrument! Ich kooperiere mit Laboren, die nach dem höchsten wissenschaftlichen Standard arbeiten und bilde mich regelmäßig auf dem Gebiet der Labordiagnostik fort, um Ihre Ergebnisse evidenzbasiert und funktionell beurteilen zu können. Dabei orientiere ich mich vor allem an Optimalbereichen und nicht nur an die laboreigenen Referenzwerte.

Meine Begeisterung für „die Suche nach der Nadel im Heuhaufen“ ist groß!

Ernährungstherapie

Die Basis Ihrer Gesundheit!

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Die Ernährung ist eine wesentliche Stellschraube, die über langfristiges Gesundsein entscheidet, sowie über Langlebigkeit bestimmt. Ich bin im Rahmen meiner sportlichen Aktivität auf den funktionellen Einsatz von Ernährung aufmerksam geworden. Schon vor dem Studium der Oecotrophologie wollte ich die Biochemie der Ernährung verstehen und mein körperliches Funktionieren optimieren. Weiterführende Fortbildungen auf dem Gebiet erweitern stets meinen Horizont und das Repertoire an therapeutischen Handlungsmöglichkeiten. Das, was wir im Rahmen unserer Ernährung zu uns nehmen, hat vielfältige Auswirkungen auf unseren Körper - mit gewünschten, oder unerwünschten Konsequenzen. Ernährung ist unter gewissen Gesichtspunkten individuell als gesund oder ungesund zu betrachten. Selbst im Allgemeinen für gesund gehaltene Lebensmittel können für Einzelne sogar ein Risiko bergen. Hinsichtlich Allergien oder Unverträglichkeiten gibt uns der Körper unmittelbar bis langfristig zu verstehen, was ihm nicht bekommt. Eine dahingehend angepasste Lebensmittelauswahl kann Ihre Lebensqualität verbessern.

Lebensmittel sind Mittel zum Leben! Sie sollen uns reichhaltig mit allem versorgen, was unser Körperkomplex für ein gesundes Leben braucht. Das sind beispielsweise Makro- und Mikronährstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Ballaststoffe und all jene Substanzen, die möglicherweise noch gar nicht vollständig erforscht sind. Jeder Nährstoff hat seine Funktion. Meistens sind es mehr, bis zu mehreren hundert Prozessen, an denen einzelne Nährstoffe beteiligt sind. Von einigen lässt sich sagen, dass sie überlebensnotwendig sind. Man spricht hier von essenziellen Nährstoffen, die von außen zugeführt werden müssen.

Dahingehend lässt sich unser Körpersystem wie ein Holzfass beschreiben, das aus vielen einzelnen Dauben zusammengesetzt ist. Sinnbildlich steht jede Daube für einen essenziellen Nährstoff. Mangelt es an einem einzigen, so stellt sich eine Daube bildlich als zu kurz dar. An der Stelle läuft das Fass aus bzw. das Fass lässt sich aufgrund des fehlenden Nährstoffs nicht hundertprozentig füllen. Unser Körper ist zwar ein Kompensationswunderwerk und kein simples Holzfass, sodass ein einzelner Nährstoffmangel erst spät symptomatisch in Erscheinung tritt. Doch in der Regel kommt ein Mangel selten allein! „Hidden Hunger“ ist kein Begriff aus Ländern, wo es den Menschen sichtbar an ausreichender Energiezufuhr bzw. Nahrung fehlt. Vielmehr stellt er die Diskrepanz der Versorgung der Wohlstandsgesellschaft dar. Hoch verarbeitete Nahrungsmittel liefern unverhältnismäßig viel schnell verfügbare Energie, bei gleichzeitig wenigen bis keinen Mikronährstoffen. Im heutigen Durchschnittslebensstil wird der Energieüberschuss sichtbar als die Dysfunktion von Stoffwechselprozessen durch Mikronährstoffmängel. Nicht zuletzt stellt hier das menschliche Bewusstsein die Weichen auf langfristige Gesundheit. Die Abnahme der wertgebenden Stoffe in Pflanzen ist zudem nicht wegzudiskutieren. Ob gewollt durch Züchtung (z.B. Wegfall von Bitterstoffen) oder ungewollt (z.B. Verarmung der Böden). Unser Körper strebt immer einen homöostatischen Zustand an. Das bedeutet eine Gleichverteilung seiner funktionellen Bausubstanzen, für eine konstante Optimalversorgung seiner Prozesse und Strukturen. Diese stellen entsprechende Reservoire dar, die eine Mindestversorgung sichern können. Wenn zum Beispiel durch einseitige Ernährung ein Nährstoff zu wenig zugeführt wird, zusätzliche Nährstoffverluste oder ein Mehrbedarf zu verzeichnen sind, zieht sich der Körper die fehlenden Bausteine aus den Reservoiren. Kalzium kann zum Beispiel aus den Knochen mobilisiert werden, damit eine gleichbleibende Konzentration im Blut besteht. Es wird u.a. für die Reizweiterleitung im Nervensystem und für die Muskelkontraktion benötigt. Der Körper entscheidet, wo er seine Prioritäten setzt. Der Bedarf richtet sich zudem nach der Beanspruchung. Das Signal für den Einbau von Kalzium in den Knochen wird durch Belastung des Skeletts initiiert. Hier bekommt einmal mehr das Zusammenspiel von Lebensstil, Bewegung und Ernährung mehr Gewichtung. Faszinierend ist auch, dass neben der körperlichen auch die psychische Ebene stark von den drei Faktoren profitiert!

Bei ernährungsbedingten Erkrankungen, bei durch Ernährung unmittelbar beeinflussbaren Erkrankungen, sowie bei krankheitsbedingter Mangelernährung ist eine Ernährungstherapie ein wichtiger Behandlungsansatz in meiner Praxis. Meine ganzheitlich orientierte Ernährungstherapie richtet sich nach dem Patienten. Dieser ist Eingang und Ausgang für den Therapieprozess. Das Stichwort Eigenverantwortung spielt hier eine wesentliche Rolle. Das Ernährungsverhalten gehört zu den stabilsten menschlichen Verhaltensweisen und eine Veränderung darin somit nicht leicht zugänglich. Wenn Ihr Warum allerdings groß genug ist, dann befinden Sie sich in der besten Ausgangslage, die Sie sich schaffen können um viel für sich zu erreichen! Individuell und so kleinschrittig wie nötig modellieren wir ein Konzept, das auf Ihre Bedürfnisse zutrifft. Das Fundament Ihrer Ernährungstherapie fußt auf einer ausführlichen Anamnese, wie auch einer weiterführenden Diagnostik, wie z.B. einer Augen- und Labordiagnostik, über die tragende Stellschauben detektiert werden können. Für eine Optimierung Ihrer Versorgungssituation lohnt sich außerdem immer eine Kombination von Ernährungstherapie mit einer angepassten Nährstofftherapie, zum gezielten Ausgleich einer unausgewogenen Nährstoffbilanz.

Lichttherapie

Gesundheit wartet nicht! Ihre Therapie beginnt bereits im Wartebereich!

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Licht ist Leben! Licht sorgt für Wohlbefinden, wirkt sich positiv auf die Psyche aus und ist eine wichtige Ressource für unsere Gesundheit. Der Schlaf-Wach-Rhythmus, der Vitamin-D-Haushalt und nicht zuletzt Glücksgefühlszustände werden durch die Sonne reguliert. Ohne Licht gäbe es kein Leben auf der Erde.

Dem entgegen steht, dass unser Leben mittlerweile größtenteils in Räumen ohne natürliches Licht stattfindet. Arbeits- und Freizeit werden überwiegend unter Ausschluss des essenziellen Sonnenlichts verbracht. Das Phänomen der Winterdepression mit den damit einhergehenden spürbaren Konsequenzen kennen zunehmend mehr Menschen. Über Photorezeptoren im Auge nehmen wir Licht wahr. Morgens, wenn die Sonne aufgeht enthält das Licht einen höheren Blaulichtanteil, der unser Hormon Cortisol ansteigen lässt, wach macht und uns aktiviert. Cortisol ist ein Stresshormon und Gegenspieler des Schlafhormons Melatonin. Im Tagesverlauf verschieben sich die Lichtanteile der Sonne mit abnehmendem Blaulicht- und zunehmendem Rotlichtanteil, bis das Blau gänzlich verschwindet.

Je nach Lichtfarbe fällt uns künstliches Licht als kaltweiß, warmweiß oder gelblich auf. Das liegt an der unterschiedlichen Gewichtung des Farbspektrums von rotem bis blauem Licht. Der Farbwiedergabeindex (CRI) von Lichtquellen beschreibt die Natürlichkeit der Farben von Gegenständen oder einer Umgebung im Vergleich zum Tageslicht (CRI=100).

Eine gute Lichthygiene ist mir wichtig! Die Behandlungsräume meiner Praxis sind ausschließlich mit Vollspektrum-Tageslichtpanels von True-Light® ausgestattet, sodass Sie trotz des Innenraumaufenthalts ein maximal naturnahes Licht erfahren. In meiner Naturheilpraxis erwartet Sie mit einem CRI von 98 ein maximal natürliches Licht - und das ganz ohne Sonnenbrandgefahr!

Mein Anspruch ist, dass Sie neben der Behandlung noch einen zusätzlichen Mehrwert aus Ihrem Aufenthalt bei mir mitnehmen können, der sich ausschließlich positiv auf Körper, Geist und Seele auswirkt! Therapeutisch kommen neben True-Light®-Tageslichtlampen bei entsprechender Indikation auch Wärmelampen zum Einsatz. Das Rotlicht wirkt entspannend und entschleunigend auf Gemüt und Muskulatur. Auf kleinster Ebene werden Gefäße erweitert, dadurch die Mikrozirkulation angeregt und Stoffwechselprozesse begünstigt, die an Entzündungshemmung sowie Zellregeneration beteiligt sind.